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Beitrag Selbstmordgedanken

Suizid



Selbstmordgedanken
Foto: © eAlisa / Fotolia
Fast jeder wird den Begriff Suizid kennen, wobei umgangssprachlich meistens von Selbstmord gesprochen wird. Im medizinischen oder auch wissenschaftlichen Bereich wird dieser mit allerdings hauptsächlich mit Suizid bezeichnet. Entgegen verschiedener Statistiken mit Zahlen, die aufschrecken, ist dies großteils immer noch ein Tabuthema, welches gerne verdrängt oder einfach unter den Teppich gekehrt wird.

Dabei scheint es für eine Vielzahl von Menschen der einzige Ausweg aus einer längeren Leidensphase zu sein. Doch ist das wirklich der richtige, der einzige Weg? Egal wie verfahren die Situation auch erscheinen mag, jedes Problem beinhaltet im Gegenzug auch eine Lösung. Es gilt nicht uns und den Sinn des Lebens in Frage zu stellen, sondern nach Möglichkeiten zu suchen, um einen neuen Weg zu gehen.

Anzeichen für einen Suizid ernst nehmen

Gibt es Anzeichen für einen möglichen Suizid durch Signale, die der Betroffene aussendet, so sollte man nicht darüber hinwegsehen, sondern seine Hilfe anbieten. Nur wenige Menschen sprechen offen darüber, dass ihre Gedanken immer wieder um einen Selbstmord kreisen. Dies kann sich ganz verschieden darstellen, grundsätzlich könnte man aber sagen, dass der Betroffene eine eigene Veränderung durchlebt oder auch ihm nicht adäquate Handlungen vollzieht, wie beispielsweise plötzlicher und vermehrter Konsum von Alkohol oder Rauschmitteln, zunehmende Verschlossenheit und Rückzug aus der sozialen Umgebung, plötzliche Großzügigkeit oder stetiges Vernachlässigen des Äußeren.

Phasenweise mag dies nicht besorgniserregend sein, aber dauert der Zustand über einen längeren Zeitraum an, dann sollte man diesem Menschen Beachtung schenken. Für suizidgefährdete Menschen, die sich stetig mit dem Gedanken an Selbstmord beschäftigen, ist dies ein erster Rettungsanker.

Sich alles von der Seele reden

Tatsächlich sind die Menschen, die einen missglückten Suizid hinter sich haben, nicht zwangsläufig auch geheilt. Einen Außenstehenden entzieht sich dies oftmals, da dieser davon ausgeht, dass der Betroffene aus der Erfahrung gelernt hat. Doch ganz so einfach ist es nicht. Auch nach einem Selbstmordversuch fühlen sie sich viele verunsichert, von Ängsten und Schuldgefühlen geplagt. Sie nehmen zwar augenscheinlich am Leben teil, doch sie sind noch nicht wirklich angekommen. Auch hier sollte man unverbindliche Hilfe anbieten, die beim ersten Versuch durchaus auf Ablehnung stoßen könnte, da sie unsicher sind. Doch wenn Betroffene merken, dass das Interesse ernsthaft ist, dann sind sie bereit sich anderen gegenüber zu offenbaren und die angebotene Hilfe anzunehmen.

Grundsätzlich könnte man sagen, dass eine angebotene Hilfe Suizidgefährdete erleichtert, da sie nur schwer von sich aus diesen ersten Schritt schaffen. Sich alles von der Seele reden zu können, bei einer Person, der sowohl den Menschen wie auch das Problem ernst nimmt und zuhört, wirkt, als würde ihnen eine zentnerschwere Last von den Schultern genommen. So können sie sich als auch die Situation entspannen. Im weiteren Verlauf kann es durchaus sinnvoll sein, sich zusätzliche professionelle Hilfe zu holen. Ein Berater oder Therapeut kann gemeinsam mit dem Betroffenen neue Denk- und Lösungsansätze erarbeiten und so gleichzeitig auch das Problem neu bewerten. Daraus ergeben sich neue Wege, weitab von einem Suizid als Alternative.


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Starmedium & Tierheilpraktikerin Vanessa

Partnerzusammenführung. Dipl. Astrologin, Hellsehen u. Kartenlegen. Psychotherapeutin nach HPG, Hypnose/NLP-Master, Blockadenlösung, Telepathie u. Rituale.

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