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Aberglaube – die Kraft unserer Vorstellung


Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft

Aberglaube – die Kraft unserer Vorstellung
Foto: © Marco2811 / Fotolia

Aberglaube – die Kraft unserer Vorstellung

Der Volksmusiker und Moderator Florian Silbereisen trägt bei jedem seiner zahlreichen TV-Auftritte einen ganz besonderen Glücksbringer bei sich, besser gesagt, an sich: seine rote Glücksunterhose. Er hat sie sich für seinen ersten Auftritt im Fernsehen zugelegt, dieser wurde zu einem Erfolg, und seitdem tritt er nicht mehr ohne den Garanten für diesen Erfolg vor Kameras, eben diese rote Unterhose. Dies ist ein exzellentes Beispiel für einen Glücksbringer. Natürlich ist Florian Silbereisen nicht wegen seiner Unterwäsche zu einem der bekanntesten Gesichter Deutschlands geworden, sondern wegen seines Talents, harter Arbeit und großem Ehrgeiz. Aber sein Glücksbringer spendet ihm Selbstvertrauen und auch ein Vertrauen auf eine höhere Macht - eben das Glück - und trägt somit einen Teil dazu bei, dass er sich ohne Angst vor dem Versagen seinen Aufgaben stellen kann. Sein Glücksbringer wird ihn davor bewahren, dass etwas für ihn schief läuft.

Solche Talismane können, wie im Fall von Florian Silbereisen, ganz persönliche Stücke sein, mit denen man Widerstände oder schwierige Situationen überwunden hat, aber es gibt auch Artefakte, denen von der Allgemeinheit die Fähigkeit zugeschrieben wird, Glück zu spenden. Dazu zählen unter anderem vierblättrige Kleeblätter, Hasenpfoten oder Hufeisen, zumindest im deutschsprachigen Raum. Denn die Glücksbringer unterscheiden sich zwischen den Kulturkreisen stark. So gilt im arabischen Raum Fatimas Hand als Spender eines gewogenen Schicksals oder in Japan die Winkende Katze.

Geschichte des Aberglaubens

Der Begriff „Aberglaube“ entspringt dem mittelalterlichen Christentum. Bezeichnet wurden damit alle andersgläubigen Tendenzen, die dem christlichen Glauben widersprachen. Rein historisch sind also auch Moslems, Juden oder Buddhisten abergläubig, da sie nicht dem christlichen Glauben folgen. Allerdings ist diese Geschichte des Aberglaubens mit Vorsicht zu genießen: Einerseits wurden schon weit vor dem Mittelalter Glücksbringer und Talismane verwendet, um das eigene Schicksal zu beeinflussen. Ein Beispiel dafür ist der Skarabäus im Alten Ägypten. Zum anderen hat sich die Wahrnehmung von Aberglaube und Religion schnell voneinander entfernt. Heutzutage käme niemand mehr auf die Idee den Gebrauch von Glücksbringern oder das Deuten guter oder schlechter Vorzeichen mit dem Abweichen vom christlichen Glauben in Verbindung zu stellen. Aberglaube und Religion steht in keiner Konkurrenz zueinander. Das Vertrauen in Talismane oder das einhalten gewisser Riten kann sowohl als Ergänzung zu religiösen Praktiken stattfinden, als auch bei einer bewussten Ablehnung der traditionellen Religionen.

Wie Aberglaube wirkt

Die Wirkungsweise von Aberglauben, Glücksbringern und Talismanen steht im Fokus kontroverser Diskussionen. Einerseits kann das Mitführen eines Gegenstandes an sich oder ein gewisses Ereignis, dem viele Menschen eine Bedeutung zuschreiben, z.B. das Sehen einer schwarzen Katze, keine messbaren Auswirkungen auf das Schicksal eines Menschen aufweisen. Das heißt, wenn jemand nicht daran glaubt, dass eine schwarze Katze Pech bringt, oder ein gewisser Gegenstand, den er bei sich trägt, ihm Glück beschert, wird er auch keinen Effekt dieser Umstände erfahren. Andererseits entwickeln Glücksbringer tatsächlich eine magische Wirkung, sobald der Träger wirklich an ebendiesen Einfluss auf sein Schicksal glaubt. Zurück zum eingangs erwähnten Beispiel von Florian Silbereisen: Dadurch, dass er fest davon überzeugt ist, dass ihm in seinen roten Glücksunterhosen keine Patzer vor laufender Kamera unterlaufen, liefert er entspannt und selbstsicher eine überzeugende Leistung ab. Er verhindert das Schicksal, vor dem ihn sein Glücksbringer bewahren soll. Ähnlich verhält es sich mit vielen abergläubischen Sportlern, die zahlreiche Marotten pflegen, zum Beispiel Fußballspielern, die immer ihren linken Schuh zuerst anziehen. Bei ihrem Debüt haben sie vielleicht ebendies getan und eine starke Leistung auf dem Platz gezeigt. Ebenso beim zweiten und dritten Spiel. Daraus erwachst ein starkes Vertrauen auf den Zusammenhang zwischen der guten Spiele und der Reihenfolge der angezogenen Fußballschuhe, so dass sich der Spieler durch das Pflegen dieses Rituals schon vor Anpfiff stärker und selbstbewusster fühlt, wodurch eben der persönliche Erfolg wahrscheinlicher wird.

Lassen also auch Sie sich auf ein gewisses Maß an Aberglauben und den Gebrauch von Glücksbringern ein. Ihr privates Erreichen bestimmter Ziele kann davon nur profitieren, auch wenn im Endeffekt Sie selbst für Ihren Erfolg verantwortlich sind.
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