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Mit Aromatherapie zu Harmonie von Körper, Geist und Seele


Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft

Mit Aromatherapie zu Harmonie von Körper, Geist und Seele
Foto: © Printemps / Fotolia

Mit Aromatherapie zu Harmonie von Körper, Geist und Seele

Wohlgeruch ist ein zentrales menschliches Verlangen. So wurde in bürgerlichen Kreisen vor hunderten von Jahren der durch fehlende Körperhygiene entstehende Gestank einfach mit Parfüms überdeckt. Das körperliche Gefühl von Unreinheit oder die als Folge auftretenden Krankheiten wurden erst später angegriffen, am dringlichsten war es den Menschen schlechten Geruch zu überdecken. Auch heute zeigt sich das Verlangen nach wohlduftenden Noten im Alltag jedes Einzelnen. Vor dem ersten Date besprühen wir uns mit edlem Eau de Toilette, um den Außerwählten auch olfaktorisch zu bezaubern. Nicht von ungefähr kommt die Aussage, man könne jemanden gut riechen, der einem sympathisch ist. Doch nicht nur wir selbst, auch unsere Umgebung soll angenehm duften. An Autorückspiegeln baumeln Duftbäume, in unseren Wohnungen bringen wir Raumduftspender an oder stellen Kerzen für einen angenehm sauberen, aber wohnlichen Geruch auf. Wo es gut riecht, fühlt man sich zuhause und wohl, dort will man verweilen.

Geschichte der Aromatherapie.

Dieses körperliche und seelische Bedürfnis nach Wohlduft ist keine Erscheinung der Moderne. Das älteste Zeugnis der Extraktion von Düften aus Kräutern ist ein über 5000 Jahre altes Destillationsgerät, das in Pakistan gefunden wurde. Auch die alten Chinesen und Ägypter extrahierten in den Jahrtausenden vor Christus Gerüche aus Pflanzen und Hölzern und konservierten diese in Räucherwerk oder Ölen, unter anderem zur Einbalsamierung von Toten oder der Erzeugung gewisser Stimmungen.

In der Antike erlebte die Aromatherapie ein regelrechtes Hoch. Nicht nur im luxuriösen privaten Einsatz waren Parfüms und aromatisierte Öle überaus beliebt, auch im medizinischen Feld finden sich zahlreiche Überlieferungen der spezifischen Anwendungs- und Wirkungsweisen verschiedener Aromen.

Durch den persischen Arzt Avicenna erfuhr die Gewinnung von Duftessenzen durch neue Destillationsverfahren etwa 1000 n.Chr. eine erhebliche Weiterentwicklung. Dieser Prozess der verbesserten Gewinnung von Duftstoffen, aber auch die Erschließung neuer Anwendungsmethoden in der Medizin schritt in den folgenden Jahrhunderten immer weiter voran.

Als Begründer der modernen Aromatherapie gilt der Franzose Rene Maurice Gattefossé, der durch sein gleichnamiges Werk von 1937 auch den Begriff „Aromatherapie“ etablierte. Wie viele Entwicklungen ist auch der medizinische Durchbruch der Aromatherapie einem Unfall zu verdanken: Eine Explosion in seinem Labor versehrte Gattefossé mit Wundbrand, den er mit Lavendelöl behandelte. Die außerordentliche Wirkung gab den Startpunkt für seine Erforschung medizinischer Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Aromenöle. Diese Grundlagenforschung bereitete den Weg zur modernen Aromatherapie.

Wirkung der Aromatherapie.

Aromatherapien können für eine ganzheitliche Verbesserung Ihres Wohlbefindens sorgen. Einerseits gilt es die körperliche Komponente zu betrachten. Viele Aromastoffe haben antibakterielle, antiseptische oder antivirale Wirkung, was an dem Zweck von ätherischen Ölen in der Natur liegt. Bäume und Pflanzen produzieren ätherische Substanzen, um sich gegen Krankheiten zu schützen und von Verletzungen zu heilen. Diesen Nutzen kann man zusammen mit den Ölen aus den Pflanzen extrahieren und auch beim Menschen anwenden. Ein Beispiel dafür ist das populäre Teebaumöl. Desweiteren haben ätherische Öle, etwa von Mellise oder Lavendel, krampflösende Wirkung, Majoran oder Zimt regen die Verdauung an und Minze oder Eukalyptus befreien die Atemwege. Auch zur Hautpflege können etwa Rosen- oder Lavendelöle angewandt werden.
Doch neben der Wirkung auf Ihre physische Befindlichkeit, können Duftstoffe auch Ihr seelisches Wohlbefinden verbessern. Durch Lavendel oder Melisse können Sie sich beruhigen, Ihre Entspannung wird aktiv durch die olfaktorische Komponente unterstützt. Rosmarin dagegen wirkt anregend und verleiht Ihnen frische Energie.

Sie sehen, die Auswirkung des Gebrauchs unterschiedlicher Duftstoffe hat ganz unterschiedliche Folgen. Auch können nicht sämtliche Aromen für jeden Bereich gebraucht werden. So ist vielleicht gerade Ihr Lieblingsduft unverträglich für die Behandlung Ihrer Haut und ruft statt positiver Wirkung Reizungen hervor. Daher sollten Sie sich vor der Anwendung von Aromatherapie immer fachkundig von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten lassen.
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