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Austreibung

Austreibung - Befreiung von Dämonen


Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft

Austreibung
Foto: Iakov Kalinin / stock.adobe.com

Austreibung - Befreiung von Dämonen

Eine Austreibung ist das Entfernen von Dämonen, Geistern oder dem Teufel aus dem Körper eines besessenen Menschen (oder auch Tieren und Orten). Denn besteht die Vermutung, dass ein Mensch besessen ist, sprich von einem Dämon besetzt, wird sein Körper teilweise oder ganz von diesem verdrängt und er benötigt Hilfe. Schon in der vorchristlichen Antike wusste man um solch eine Besessenheit und nutzte die Austreibung durch Exorzisten.

Dementsprechend alt und weitreichend ist auch das Wissen um diese Kunst. Ob im alten Orient, im Judentum oder Islam - Exorzisten gab es zu allen Zeiten. Als faszinierendes Gebiet des Exorzismus ranken sich viele Gerüchte um diese religiöse Handlung der Austreibung. Doch selbst die katholische Kirche erkennt das Phänomen der Besessenheit an und kümmert sich aktiv um die Austreibung.

Wer darf austreiben?

Als religiöse Handlung des Exorzismus gesehen, muss eine Austreibung von einem dazu beauftragten Exorzisten vollzogen werden, welcher sich im Vorfeld mit Ärzten und Psychiatern austauschen kann, ob bei einem Patienten eine Besessenheit vorliegt. Der Exorzist selbst wird den eventuell Besessenen selbst eingehend untersuchen und prüfen, ob die Voraussetzung für eine Austreibung vorliegen. Sind diese gegeben, wird sich der Exorzist mit dem Besessenen zurückziehen und nacheinander, einem strengen Schema folgend, nachstehende Handlungen vollziehen:

Besprengung mit Weihwasser
Wortgottesdienst
Litanei
Psalmen
(optional: Psalmenoration)
Evangelium
Symbolhandlung
Handauflegung
Glaubensbekenntnis
Zeigen des Kreuzes
deprekativer Exorzismus
(optional: imprekativer Exorzismus)
Abschluss
Danklied
Gebet
Segen

Die beauftragten Exorzisten, welche keine Ausbildung durchlaufen, müssen sich ihr Wissen selbst aneignen und können nur auf einen Leitfaden zurückgreifen, welcher vom Vatikan veröffentlicht wurde.

Erkennen einer Besessenheit.

Als schwierig gestaltet sich das Erkennen, ob eine Besessenheit vorliegt oder nicht, und wie damit umgegangen wird. Denn je nach Kulturkreis wird hier eine andere Grenze gezogen. So sind in manchen Naturvölkern Geister noch positiv besetzt und werden von Schamamen gezielt aufgenommen, um spirituelle Heilkraft zu erlangen. In den meisten Kulturkreisen werden Geister und Dämonen jedoch als Bedrohung angesehen und mittels Feuer, Opfergaben, Musik, Gesang oder Gebete ausgetrieben.

Die Abneigung gegen alle christlichen Symbole ist ein wichtiges Indiz für die Annahme, dass ein Mensch besessen ist. Des Weiteren kommen plötzliche und unnatürliche Kraftleistungen dazu sowie das Vorhandensein von Sprachkenntnissen, welche man nie im Leben erlernt hat. Darüber hinaus sind Stimmungsschwankungen, wie gesteigerte Aggressivität, oder übernatürliche Phänomene Anhaltspunkte für die Besetzung durch einen Dämon, Geist und den Teufel.

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